Nachdem wir sowohl von seiner Arbeitsfreude, als auch vom Charakter und Temperament seiner Nachkommen begeistert sind, dachten wir, er könne auch hier in Europa seine guten Charaktereigenschaften weitergeben. Aus diesem Grund darf er bei uns einige Monate verbringen und steht selbstverständlich auch zur Zucht Verfügung.
Boots hat in Kanada zwei Würfe im Rowantide Kennel und einen Wurf bei Redlands. In Deutschland ist er der Vater von unserem N und unserem O-Wurf. Bei den Diligent Red Hunters ist der der Vater des D-Wurfes. Außerdem hat er einen Wurf in Finnland und einen Wurf in Norwegen.
Boots ist ein aufgeschlossener, temperamentvoller, freundlicher Rüde mit sehr guten Arbeitsanlagen. Er ist sehr führig und apportiert zuverlässig. In Kanada hat er diverse Prüfungen abgelegt, unter Anderem ist er Upland- und Seniorhunter.
Nach einer Trainingssaison nach deutschem Muster ist Boots auch bei der BLP/R angetreten. Souverän hat der die Schleppen, Suchen und Wasserarbeit gemeistert, obwohl er diese Arbeit erst hier in Deutschland kennengelernt hat. Ein Heimspiel war natürlich das Einweisen. Mit 299 Punkten war das eine durchgängig Sehr Gute Leistung und er wurde damit auch Suchensieger. Als Jagdbegleiter hat er sich außerordentlich bewährt, obwohl er in Kanada niemals auf der Jagd war. Mehr dazu am Ende dieser Seite.
Interessierte Hündinnenbesitzer können sich für Anfragen mit uns in Verbindung setzen, da wir für entsprechende Zusagen die Entscheidung übernehmen können. Als unser Gast bleibt er aber im Besitz von Sandy Bruce in Kanada.
Datenblatt
| Zuchtbuch-Nr.: |
CKC RA008175 |
| Geworfen am: |
25.01.2005 |
| Farbe: |
rot-weiß |
Ahnentafel:
 Als PDF herunterladen
Gesundheitsergebnisse:
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HD:
ED:
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Hüften = A
Zuchtwert HD = 91
ED = frei
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| Augen: |
PRA/CEA: frei durch Erbgang |
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PRA-prcd-Test: frei vom 25.11.2010
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Prüfungen:
HR UH (Hunting Retriever/Upland Hunter)
CDX (Companion Dog Excellent)
US/Can WCX (Working Certificate Excellent).
SH (Senior Hunter)
BLP/R 299 Punkte
tauglich für jagdliche Leistungszucht
Besitzer: Sandra Bruce
Boots hat sich mittlerweile sehr gut eingelebt und durfte auch schon eine Hündin decken - Kalina vom Lech-Toller Nest. Bei der Arbeit ist es schön, dass wir an die Vorarbeit von Liz anknüpfen können. Auch das bisher wenig bekannte Fach "Walk-up" hat er problemlos begriffen und kann sich ausgezeichnet konzentrieren. Bei den ersten Arbeiten in hartem Gelände hatte er überhaupt keine Schwierigkeiten und auch bei großflächigeren Suchen zeigt er, dass er unbedingt finden will.
Boots war zum ersten mal im praktischen Jagdeinsatz! Beim Grouse Walk-up in den Schottischen Highlands durfte Boots sich als Gundog beweisen. Gleich beim ersten Apport kam er an ein geflügeltes Huhn und hat es sich beim Fluchtversuch im Sprung geschnappt und lebend gebracht. Uns hat es gut gefallen, da es sein erster Apport am lebenden Wild war und er instinktiv wusste, was zu tun war. Im weiteren Verlauf hat er dann durch punktgenaues Marking und genaue Einweisearbeit auch befreundete Labradorführer überzeugt (siehe Link: http://www.djurbergas.nu/ klick auf senaste nytt und dann etwas weiter unten auf den Punkt klicken unter dem Bild mit dem Grouse in der Heide von Schottland) . Ein gelungener Einstig in die Jagd - jetzt geht's bei uns auf Enten!
Boots hat seine neue Passion gefunden..... die Entenjagd. Diesen Herbst war er viele Male als Gundog für Doris im Einsatz. Entspannend war hier seine Standruhe, obwohl bei unseren Entenjagden schon mal "die Hölle los" ist. Im Feld überzeugte er durch seine Konzentrationsfähigkeit im Merken und seine Instinkte, wenn die Ente sich doch mal aus dem Staub gemacht hat. Mit großer Ausdauer arbeitet er geflügelte Enten und ist ein Kandidat für die letzte Ente. Dies bedeutet bei uns, dass er auch nach der Jagd schon noch mal mit einer Ente ankommen kann, die man längst "abgeschrieben" hatte. Unser Gelände für die Entenjagd ist äußerst schwierig, da es ein kleiner geschlungener Flußlauf ist, unter dessen Uferüberhänge sich die geflügelten Enten gerne drücken und die Uferränder für uns Hundeführer bzw. Schützen zum Großteil nicht zugänglich sind. Dies hat Boots erstaunlich schnell erkannt und arbeitet diese systematisch und vor allem selbständig ab. Eine Schwimmspur zu arbeiten ist für ihn ein Leichtes und er verfügut über genug Unabhängigkeit, sich von der Stelle zu lösen, auf die man ihn eingewiesen hat, wenn seine Nase ihn dazu anweist. Wir jagen überwiegend im Dezember und Anfang Januar, was bedeutet, dass die Hunde auch bei hohen Minustemperaturen ins Wasser müssen. Dies hat seiner Arbeitsfreude keinerlei Abbruch getan.
Boots ist der lebende Beweis, dass gute jagdliche Anlagen auch nach Jahren noch ans Licht kommen, da er in Kanada ja ausschließlich auf Markings und Einweisearbeiten im Feld und auf offenem stets einsichtigem Wasser gearbeitet wurde.
Natürlich war er mittlerweile auch bei der Hasenjagd und in England dabei und hat nicht einen Moment gezweifelt, dass auch ein schwerer Hase zu apportieren ist. Boots war problemlos ohne Leine auch bei der Streife zu führen, seine Standruhe ist gut genug, auch einen abspringenden Hasen vor der Line unangeleint ohne Einspringen oder Lautgeben auszuhalten. Eine große Bereicherung auf unseren Jagden!
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